Holsteinischer Courier - Klaus Merz- 12. mai 2019
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Copyright: Jazzthetik, März- April 2016
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Copyright: Jazz Podium, April 2016
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AIDLINGER JAZZTAGE 2014:
Über das Konzert der Peter Fessler & Frankfurt-Berlin-Jazz-Connection schrieb die Kreisszeitung "BÖBLINGER BOTE": "Da waren Musiker am Werk, deren Instrumentenbeherrschung kaum zu toppen ist. (...) Fessler spielte mit allen Facetten der menschlichen Stimme und setzte diese überaus wirkungsvoll ein, vor allem wenn er im Duo mit Peter Weniger improvisierte. Nach dem Motto "Weniger ist mehr" beherrscht auch er alle Register seines Instrumentes. Er verlieh seinem Saxophon höchst individuelle Klangfarben in allen Lagen. In seinen Soli bewegte er sich in irrwitzigen Läufe manchmal meilenweit vom Thema weg, nur um dann doch wieder punktgenau beim Chorus zu landen."
EIN FESTTAG DANK PETER WENIGER:
"Die Criss Cross Band mit Leiter Jochen Arp gab wieder eines ihrer umjubelten Konzerte", schrieb Heide Linde-Lembke im HAMBURGER ABENDBLATT - NORDERSTEDTER ZEITUNG am 9. September 2013: "Der Mann (Peter Weniger) ist ein Meister an seinem Instrument (...) Besonders die Stücke am Sopran-Saxophon ziselierte er feinfühlig und gleichzeitig voll Leidenschaft für seine Musik und seinen Klangkörper aus. Dem eigenen Körper verlangt Peter Weniger dabei vollen Einsatz ab, ein Marathonläufer der musikalischen Art. Bewundernd sagte denn auch Criss-Cross-Gründer und Saxophonist Jochen Arp über den Mann, der einmal in seiner Band spielte, nach dem fulminanten Weniger-Solo in 'Cherokee':' Peter Weniger! Und wer ist eigentlich Charlie Parker?'"
VOM POWER-PLAYER ZUM MELODIÖSEN LYRIKER:
Unter diesem Titel brachte der DEUTSCHLANDFUNK am 22. Februar ein Porträt des Saxophonisten Peter Weniger von Michael Kuhlmann: "Mit dem Saxophonspielen begann er, weil ihm die Klarinette zu leise war. Und es gab eine Zeit, da galt Peter Weniger als ein Saxophonist des 'Schneller-Höher-Weiter': der 1964 geborene Hamburger tummelte sich in Rockjazz-Gefilden und profilierte sich nebenbei als versierter Big-Band-Musiker. In den 80er-Jahren war er Mitglied des Bundesjugendjazzorchester, später spielte er in der SWR-Radio-Big Band und in Peter Herbolzheimers Rhythm Combination & Brass. Und doch gab es im Hintergrund immer auch die andere Seite des Peter Weniger - der nicht umsonst für Benny Carter schwärmt, den Meister der Tonkultur. In diesem Jahrtausend lies sich Weniger verstärkt von lyrischen Vorbildern wie Paul Desmond und Stan Getz inspirieren. Er genoss die Freiheit, die das Saxophon/Bass/Schlagzeug - Trio bietet und verband prägnante Rhythmen mit einem luftigen Klangbild. Er fand seinen eigenen Ansatz für das Saxophonspiel im Duo mit dem Vibraphonisten David Friedmann - mit dem er häufig auf Tournee ist. Auf Tuchfühlung geblieben ist Peter Weniger aber auch zeitlebens zur Jazzausbildung: Er war unter den ersten, die vor 30 Jahren den Modellstudiengang Popularmusik in Hamburg absolvierten; heute ist er künstlerischer Leiter des Berliner Jazz-Institus. Als Endvierziger ist Peter Weniger stilistisch vielseitiger denn je - ein bewusster Ensemblespieler, dem es bei seinen Soli längst nicht mehr daum geht, sein Ego zu profilieren, sondern der immer darauf abzielt, die besondere Stimmung einer Komposition einzufangen."
Das Internetportal des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages (sh:z) schrieb über einen Auftritt des Peter Weniger -Trios am 8. März 2013 in Neumünster:
"Der Ausnahmesaxophonist Peter Weniger blies Solo um Solo, mit einer ungemeinen Kondition und Raffinesse (...)" Die Kieler Nachrichten online kündigten Peter Weniger am 21. Januar 2013 zum Frühjahrsprogramm des Jazzclubs als "weltbekannte Jazz-Größe" an; sh:z meinte am 21. Februar aus diesem Anlass: "Der Chef des Trios gehört zweifellos zu den derzeit spektakulärsten Saxophonisten der internationalen Jazz-Szene."
KULTUR SPIEGEL: „Weniger folgt der Tradition - und klingt doch originell anders.“
JAZZZEIT: „Paradiesisch“
AUDIO: „Die Musik hat so viele Schichten, dass man bei jedem Hören neues Vergnügen hat.“
IMAGE HIFI: „Klanglich ebenso überzeugend wie musikalisch - Ein Fest für schnelle Tieftöner.“
JAZZZEITUNG: „Das Trio-Album präsentiert Weniger als verblüffenden Stilsouverän, der den Hörer von balladesker Intimität bis zu herbem Funk zu führen versteht.“
MUSIC MANUAL: „Der deutsche Vorzeige-Saxofonist gibt Vollgas.“
OBERPFALZNETZ: „Peter Weniger hat einen eigenwilligen und unverkennbaren Klang auf dem Tenorsaxophon entwickelt, eine lyrische und sphärische Dimension, die aber auch in gewaltigen Klangkaskaden münden kann.“
KULTUR HAMELN: „…Der Ausnahme-Saxophonist, Jahrgang 1964, liefert eine hinreißende Leistung ab. Der ehemalige Schüler von Saxophon-Guru David Liebman scheint die Reinkarnation von Stan Getz, Charlie Parker, und John Coltrane in einer Person zu sein, spielt ein ums andere Mal bis zur Erschöpfung Solo um Solo, beweist sein großartiges Talent aber auch in kleinen musikalischen Glanzlichtern….“
INTERNET LINES: „…Wenigers mal gehauchten, mal knorzigen, mal exaltiert überblasenen Tenorsaxphon……Der Hamburger weiß genau, wann er ausschweifen kann oder sich dezent zurückzunehmen hat. Am Sopransax bläst er die Weisheiten eines ganzen Jahrhunderts durchs Horn, verschweißt die Phonetik von Bechet und Coltrane mit Feuer, Glut und Leidenschaft. Auf dem Tenor dagegen knüpft er luftige Soundgirlanden und beantwortet launig alle Fragen, noch bevor sie überhaupt gestellt werden…“
Kerstin Rickert in MINDENER TAGEBLATT: „… Dann Peter Weniger mit seinem ungemein ausdrucksstarken Spiel auf dem Tenorsaxofon. Sensibel und gefühlvoll auf der einen Seite, feurig und expressiv auf der anderen besitzt der in Berlin lebende Hamburger die Gabe, die musikalisch unterschiedlichsten Facetten emotional auszudrücken und das auf spieltechnisch höchstem Niveau. Beispielhaft für seine große Ausdrucksbreite stehen die sanfte Ballade "Memorial" und das direkt daran anschließende feurige "Quick & Dirty" in rasantem Tempo, die Peter Weniger beide aufs Schönste in eine bildhafte musikalische Sprache übersetzt. …“