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Es gibt Gitarristen, die ein Genre bedienen, und es gibt Hanno Busch. Der gebürtige Wuppertaler, Jahrgang 1975, spielt seit Jahrzehnten überall dort, wo es interessant wird: bei Peter Herbolzheimers Rhythm Combination & Brass, bei den Heavytones in TV Total, bei Michael Wollnys Wunderkammer, bei Peter Licht, und seit 2021 bei Jan Delays Disko No. 1. Die Aufzählung ließe sich fortsetzen, ohne dass man dadurch verstünde, was Busch ausmacht. Er bedient keine Genres, er durchquert sie. In diesem Frühjahr hat er den WDR-Jazzpreis 2026 erhalten.